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Stage Li-Ion Jubiläum 2021
Pionier der Elektromobilität

Die Jungheinrich Lithium-Ionen-Story

Vor mehr als zehn Jahren war Jungheinrich der erste Hersteller, der Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Akkus auf den Markt brachte – mittlerweile gehören sie zur Selbstverständlichkeit in der Intralogistik. Eine Chronik der Lithium-Ionen-Technologie made by Jungheinrich.

Die Lithium- Ionen-Technologie bei Jungheinrich reicht so weit zurück wie bei keinem anderen Hersteller: Auf der CeMAT 2008 hatte Jungheinrich seine Fahrzeug-Studie „Concept 08“ vorgestellt – die Vision eines Flurförderzeugs der Zukunft. Der futuristische Entwurf verknüpfte im Fahrzeugchassis verbaute Lithium-Ionen-Akkus mit einem Direktantrieb, bei dem getriebelose Elektromotoren direkt in die Räder integriert waren. Die neue Batterietechnik, das erkannte das Unternehmen bereits damals, ermöglicht eine deutlich kompaktere und ergonomischere Bauweise.

2011 – also vor genau zehn Jahren – wurde dann der erste Geh-Deichselhubwagen mit Lithium-Ionen-Akku vorgestellt: Der EJE 112i. Der 112i stellte bereits damals alle Vorteile der noch jungen Lithium-Ionen-Technologie unter Beweis: höhere Sicherheit, Wartungsfreiheit und lange Lebensdauer. Der neue Akku wog nur noch etwas über 14 Kilogramm. Das Gewicht des EJE 112i reduzierte sich dadurch im Vergleich zu dem mit Blei-Säure-Batterie betriebenen Fahrzeug um stattliche 150 Kilogramm. Der Neue eignete sich also ideal für den Einsatz in gewichtssensiblen Bereichen, etwa auf der Ladebordwand oder als Mitnahmegerät auf dem Lkw.

In wirtschaftlicher Hinsicht hatte die Lithium-Ionen-Batterie von Anfang an große Vorteile. Im Vergleich zur Blei-Säure-Batterie hat sie z.B. eine doppelt so hohe Lebensdauer. Geringere Wartungskosten und der vollständige Wegfall von Zweitbatterien für den Einsatz im Zwei- oder Dreischichtbetrieb, die vorgehalten werden müssten, tun ihr Übriges.  Und auch in Sachen Nachhaltigkeit überzeugt die Technologie: Denn trotz eines höheren Energieeinsatzes bei der Herstellung weist ein Lithium-Ionen- Stapler gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Blei-Säure-Batterie einen um rund 20 Prozent kleineren CO2-Fußabdruck auf. Gegenüber einem Diesel-Stapler sind es sogar 50 Prozent.

Eine entscheidende Wegmarke in Jungheinrichs ganzheitlicher Lithium-Ionen-Strategie war dann zweifellos die Einführung des ETV 216i im Jahr 2018. Wieder wurde Jungheinrich seinem Anspruch gerecht, Pioniere der Lithium-Ionen-Technologie zu sein. Der Schubmaststapler war der weltweit erste Stapler mit einem vollkommen neuem Lithium-Ionen-Batteriekonzept.

Im Jahr 2019 wurde mit dem ERC 216zi der erste Elektro-Hochhubwagen mit fest integriertem Lithium-Ionen-Akku vorgestellt. Der wendige Elektro-Hochhubwagen ist für das sichere Ein- und Auslagern in großen Höhen bis zu sechs Metern ausgelegt. Er erledigt Warentransporte über mittlere bis lange Strecken und ist zum Kommissionieren geeignet.

2021 folgten zwei weitere Fahrzeugmodelle. Der ERD 220i ist das kompakteste Fahrzeug seiner Klasse. Möglich wurden die besonders geringen Fahrzeugmaße durch den Einsatz des neuen Lithium-Ionen-Batteriekonzeptes. Durch den Wegfall des wuchtigen Batterietrogs ist der ERD 220i ganze 300 mm kürzer gegenüber dem Vorgängermodell, was einer Platzeinsparung von rund 25 Prozent entspricht. Das macht den Elektro-Deichselstapler noch agiler sowie wendiger und bietet Kunden die Möglichkeit zum Einsatz auf engstem Raum. So kann die gleiche Lagerfläche intensiver ausgenutzt werden, denn der ERD 220i benötigt nur schmale Gänge. Das kompakte Design des Fahrzeugs überzeugte auch die Jury des Red Dot Design Awards. In dem Wettbewerb, der jährlich die weltweit besten und innovativsten Produkte auszeichnet, wurde unser Elektro-Hochhubwagen als „Best of the Best“ gekürt.

Die Vorteile der Fahrzeugplattform des ERD 220i konnten direkt für ein weiteres, noch kompakteres Fahrzeug genutzt werden. Im Sommer kam der Elektro-Mitfahrdeichselhubwagen ERE 225i auf den Markt, der auf Basis der Fahrzeugplattform des ERD 220i gebaut wurde und ideal geeignet ist für Einsätze ohne Stapelaufgaben. Weil er kein Hubgerüst hat, stehen Fahrende auf dem ERE 225i näher an den Gabeln und haben freiere Sicht auf die zu transportierenden Waren.


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