Stage Teaser Corona
JUNGHEINRICH reagiert auf Coronavirus

Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden ergriffen.

Jungheinrich hat Maßnahmen ergriffen, um mögliche Auswirkungen des Coronavirus auf Lieferketten und Produktion zu minimieren. Im Zentrum aller dieser Schritte steht der Schutz unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dr. Lars Brzoska (Vorstandsvorsitzender) auf der Bilanzpressekonferenz 2020:

„Der Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und die Sicherung der Lieferfähigkeit sind unsere Prioritäten im Jahr 2020. Wir alle stehen gemeinsam vor einer sehr großen Prüfung – sowohl unternehmerisch als auch im Privatleben. Mein persönlicher Dank gilt allen Mitarbeitern, die insbesondere in der gegenwärtigen Situation tagtäglich vollen Einsatz leisten und Verantwortung übernehmen. Gemeinsam nehmen wir die Lage sehr ernst und haben frühzeitig damit begonnen, notwendige Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Ich glaube fest daran, dass Jungheinrich diese außergewöhnliche Situation gut meistern wird.“


  

03. April 2020

Kommt es gegenwärtig zu Verzögerungen bei Produktion & Auslieferungen?

Unser oberstes Ziel ist es, die Auswirkungen der derzeitigen Situation auf unsere Kunden möglichst gering zu halten. Deswegen analysiert unsere Task-Force „Supply Chain“ jeden Tag alle Entwicklungen, um stets schnellstmöglich und präventiv zu reagieren. 

Die Produktion in den Jungheinrich-Werken läuft. Am Freitag, den 27. März, hat Jungheinrich allerdings die Produktion in seinem Moosburger Stammwerk (elektrische und verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler) temporär heruntergefahren. Grund sind momentane Lieferengpässe in der Materialversorgung durch Zulieferer. Ziel ist es, die Produktion nach Ostern wiederaufzunehmen. Bis dahin sollen die betreffenden Lagerbestände wieder aufgefüllt sein. Alle anderen Jungheinrich-Werke sowie der Kundendient sind von der Produktionsunterbrechung in Moosburg nicht betroffen. 

Aufgrund der verschärften Maßnahmen vieler Länder und u. a. der dadurch entstehenden Rückstaus an verschiedenen Außengrenzen kann es bei der Belieferung unserer Werke sowie der Auslieferung unserer Produkte jedoch zu Verzögerungen kommen. Wir arbeiten mit Hochdruck tagtäglich daran, die Auswirkungen frühzeitig zu analysieren und möglichst gering zu halten. Von Verzögerungen betroffene Kunden werden direkt von uns kontaktiert. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Lieferungen haben, wenden Sie sich gerne an Ihren Jungheinrich-Fachberater.  

Die Ersatzteillieferfähigkeit und -versorgung laufen stabil.

Wie ist Jungheinrich auf die kommende Zeit vorbereitet?   

Bereits im letzten Jahr haben wir interne Effizienzprogramme gestartet, um uns angesichts der sich andeutenden Konjunktureintrübung wetterfest zu machen. Weil viele Maßnahmen bereits angestoßen waren, konnte die Umsetzung nun schnell erfolgen. Die eingerichteten globalen Krisenstäbe analysieren und adaptieren täglich verschiedene Szenarien, um hier stets bestmöglich vorbereitet zu sein. Zudem haben wir zur Sicherung der Liquidität im Hinblick auf mögliche, durch die Corona-Pandemie bedingte, Stressszenarien präventive Maßnahmen definiert.

Werden weiterhin Kundentermine wahrgenommen?

Das Kundendienstgeschäft ist immer eine Frage des Vertrauens – dieses Vertrauen möchten wir auch in schwierigen Zeiten und unter diesen besonderen Umständen erfüllen. 

Aufgrund der aktuellen Entwicklung sieht sich auch Jungheinrich gezwungen, seinen Kundendienst stärker zu fokussieren. Wir folgen damit den Empfehlungen der Behörden und leisten so unseren Beitrag zu einem verantwortungsvollen und risikobewussten Umgang mit dieser Situation. Unser größter Kontaktpunkt ist die Interaktion mit Kunden – das ist unser tägliches und wichtigstes Geschäft.

Sofern notwendig werden wir deshalb in Absprache mit Ihnen versuchen, anfallende Servicetermine unter Umständen zu verschieben. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn unsere Kundenberater auf Sie zukommen, um anstehende Termine gemeinsam mit Ihnen darauf zu prüfen. 

Selbstverständlich werden wir in Notfällen oder bei Problemen, die bedeutende Auswirkungen auf Ihr Geschäft haben, auch weiterhin für Sie da sein. Dies gilt insbesondere, wenn es darum geht, wichtige Versorgungsketten (z. B. Supermärkte, Produktion und Logistikeinrichtungen von Lebensmitteln und Pharmazeutika) aufrechtzuerhalten. Wir gehen davon aus, dass bei unseren Kunden der Schutz ihrer Mitarbeiter ebenso wie bei Jungheinrich das höchste Gut ist und deshalb auch unsere Kunden Maßnahmen zum Schutz ergreifen.

Welche Maßnahmen wurden bzgl. des Kundenkontakts ergriffen?  

Zum Schutz unserer Mitarbeiter sowie zum Schutz unserer Kunden werden unsere Mitarbeiter regelmäßig über Hygiene- und Verhaltensregeln gemäß behördlicher Vorgaben informiert, um eine Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden. Wir führen systematische Aufzeichnungen darüber, wann genau unsere Mitarbeiter im Außendienst im Einsatz bei unseren Kunden sind und können für den Fall, dass ein Auskunftsbedarf besteht, dies mitteilen. 

Sollte ein Jungheinrich-Mitarbeiter nachweislich an Corona erkrankt sein oder sollte bei einem Mitarbeiter der Verdacht einer Infektion bestehen, darf dieser umgehend und so lange, bis keine Ansteckungsgefahr mehr für Dritte besteht, keine Kundenbesuche mehr wahrnehmen. Wir werden Sie unverzüglich informieren, sollte uns bekannt werden, dass Mitarbeiter, die in den letzten zwei Wochen bei Ihnen tätig waren, infiziert wurden bzw. sich innerhalb der letzten zwei Wochen in definierten Risikogebieten aufgehalten haben.  

Sollten Sie in Ihrem Unternehmen zusätzliche Anforderungen an das Verhalten unserer Mitarbeiter auf Ihrem Gelände stellen, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen. Wir werden diese Auflagen umgehend prüfen bzw. an unsere Mitarbeiter weitergeben. 

Bei weiteren Fragen oder Anliegen wenden Sie sich gerne jederzeit direkt an Ihren Jungheinrich-Kundenberater. 




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