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14.03.17 12:00

EKS 215a – automatisiert auf 6,0 m Hubhöhe

• Kombination von bewährtem Fahrzeugbau mit innovativer Automatisierung • Fahrerloser Transport von Sonderladungsträgern • Problemlose Integration in vorhandene Betriebsstrukturen

Jungheinrich präsentiert auf der LogiMAT 2017 mit dem EKS 215a ein neues Fahrerloses Transportsystem auf Grundlage seines einsatzerprobten Vertikalkommissionierers EKS. Gegenüber dem Vorgängermodell hat Jungheinrich die Fahrzeugdimensionen des EKS 215a verringert. Durch den Wegfall des Fahrerstandes konnte so eine verbesserte Wendigkeit erreicht werden. Der EKS 215a verfügt über eine Hubhöhe von 6,0 m bei einer Tragfähigkeit von 1,5 t. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s. Durch die freitragenden Gabeln ist der EKS 215a auch für den Transport von Sonderladungsträgern und geschlossenen Paletten bestens gerüstet und kann auch nichtunterfahrbare Stationen bedienen.

Irene Pichlmaier, Produktmanagerin Fahrerlose Transportsysteme bei der Jungheinrich Logistiksysteme GmbH, erklärt: „Durch die Ausrüstung mit moderner Navigationstechnik und Sicherheitskomponenten hat Jungheinrich seinen im Markt bewährten EKS automatisiert. Insbesondere bei standardisierten Routine-Aufgaben spart der EKS 215a Zeit und Kosten und reduziert gleichzeitig Transportschäden. Der Einsatz eines Fahrerlosen Transportsystems garantiert effiziente und prozesssichere Transportabläufe sowie einen optimierten Ressourceneinsatz.“

Jungheinrich hat den EKS 215a serienmäßig mit Personenschutzscannern in Antriebs- und Lastrichtung ausgestattet, die Hindernisse erkennen und das Fahrzeug stoppen, wenn ein Mensch seinen Fahrweg kreuzt oder andere Hindernisse im Weg stehen. Das serienmäßige Sicherheitssystem wird durch Seitensensoren sowie Not-Aus-Tasten am Fahrzeug ergänzt. Damit ist der EKS 215a auch im Mischbetrieb mit manuellen Fahrzeugen und Personen zuverlässig und sicher einsetzbar.

Die Navigation des EKS 215a erfolgt mittels Lasersteuerung. Dafür werden Reflektoren an geeignete Objekte am Fahrweg, wie beispielsweise Regale, Säulen und Wände, angebracht oder natürliche Landmarken genutzt. Das Fahrzeug lässt sich so mühelos in bestehende Fabrikstrukturen integrieren und in vorhandene IT- und Softwarelandschaften einbinden. Die Verknüpfung mit einem Host-System, wie beispielsweise das Jungheinrich WMS oder andere vorhandene WMS/EPR-Systeme, ist durch die prämierte Schnittstelle, das Jungheinrich Logistik-Interface, problemlos möglich.

Angetrieben wird der EKS 215a mit 48-V-Drehstromtechnik. Das Fahrzeug verfügt über ein aktives Batterie- und Energiemanagement, das beim Absenken oder Bremsen Energie zurückgewinnt.

FTS von Jungheinrich

Jungheinrich automatisiert ausschließlich Seriengeräte aus der eigenen Linienproduktion. Das hat den Vorteil, dass es sich um erprobte, aber auch ständig weiterentwickelte Fahrzeuge handelt, die im praktischen Einsatz schon bewährt sind. Auf diese Seriengeräte setzt Jungheinrich dann die Automatisierung mit Navigations- und zusätzlicher Sicherheitstechnik auf. Die Bandbreite Fahrerloser Transportsysteme von Jungheinrich umfasst Fahrzeuge mit einer Transportleistung von bis zu 5,0 t und einer Hubhöhe von bis zu 6,0 m. Dadurch kann auf die unterschiedlichsten Anforderungen der Jungheinrich-Kunden reagiert werden.

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