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09.03.2011

Jungheinrich baut Präsenz in Asien weiter aus

Jungheinrich verstärkt sein Engagement in Asien. Hierzu baut Jungheinrich seine Aktivitäten in China und der gesamten Region Südostasien in den kommenden Jahren weiter aus. Neben der Stärkung des Direktvertriebs in China gehört der Aufbau eines Händlernetzes für bestimmte Regionen zu den...

China ist die Wachstumslokomotive für die gesamte Region

Der chinesische Markt, in dem Jungheinrich seit 2004 mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft tätig ist, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2010 verzeichnete man in China ein Wachstum von etwas weniger als 120.000 Flurförderzeugen (2009) auf etwa 200.000 Stück. Das Wachstum in China wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Märkte in der gesamten Region aus. Im Jahr 2010 verzeichnete man in der gesamten Region knapp 300.000 verkaufte Flurförderzeuge. Im Jahr 2005 waren es noch etwa 180.000 Stück. Dr. Helmut Limberg: „2010 hat Asien, getrieben durch die Wachstumslokomotive China, erstmals das Marktvolumen in Europa übertroffen. Das allein zeigt, wie wichtig dieser Markt für uns ist.“

Neben seiner Präsenz in China ist Jungheinrich auch in weiteren asiatischen Staaten wie Singapur (seit 2000), Thailand (seit 2006) und Malaysia (seit 2009) mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. In anderen Ländern, zum Beispiel Indien, Vietnam, Indonesien, Korea oder auf den Philippinen werden Jungheinrich-Produkte über ein exklusives Händlernetz vertrieben. Auch in diesen Regionen baut Jungheinrich seine Vertriebsaktivitäten weiter aus.

Aus diesem Grund hat Jungheinrich sein Executive Management in Asien verstärkt. Seit Jahresbeginn fungiert Alexander Özbahadir als Geschäftsführer der Jungheinrich Lift Truck (Shanghai) Co., Ltd. in China. Der bisherige Geschäftsführer, Jan Willem Jongert, der zudem auch als Vice President Asia Pacific für Jungheinrich tätig war, konzentriert sich nun ausschließlich in dieser Funktion von Shanghai aus auf den Ausbau aller Jungheinrich-Vertriebsaktivitäten in Asien.

Fahrzeuge nach den Bedürfnissen des asiatischen Marktes

Seit dem Jahr 2006 betreibt Jungheinrich in Qingpu im Distrikt Shanghai eine eigene Fertigung. Die Produktionsstätte, zunächst Montagewerk für deichselgeführte Flurförderzeuge, fertigt neben diesen Fahrzeugen heute auch Elektro-Gegengewichtsstapler. „Die Fahrzeuge werden hier genau nach den Bedürfnissen des asiatischen Marktes für die gesamte Region produziert“, sagt Reinhild Kühne, Leiterin des Jungheinrich-Werkes in Qingpu.

Ende 2011 wird dort auch die Schubmaststapler-Produktion für den asiatischen Markt starten. Dazu wurde Mitte des Jahres 2010 mit einem Projekt zur Einführung der Schubmaststapler-Baureihe ETVn 114/116 begonnen. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Fahrzeug mit Tragfähigkeiten bis 1.600 Kilogramm und verschiedenen Hubhöhen bis über neun Meter. Diese Fahrzeuge werden auf Basis der bewährten Jungheinrich-Produkte aus dem Werk Norderstedt produziert.

Um der steigenden Nachfrage nach Flurförderzeugen in Asien nachzukommen, plant Jungheinrich, seine Produktionskapazitäten deutlich zu erweitern. Auf einem in Erwerb befindlichen Grundstück mit einer Gesamtfläche von mehr als 60.000 Quadratmeter soll eine Produktionsstätte errichtet werden. Das neue Werk wird zukünftig neben einer optimierten Logistik auch die Produktion weiterer Fahrzeugbaureihen ermöglichen.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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