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19.05.14 13:00

Jungheinrich: Routenzugsystemberatung aus einer Hand

Jungheinrich stellt auf der CeMAT 2014 (19. bis 23. Mai in Hannover) dem internationalen Fachpublikum erstmals ein komplettes Routenzugsystem vor. Ausgangspunkt ist dabei jeweils eine ganzheitliche Beratung über den effizienten Einsatz von Schleppern, Anhängern und deren Schnittstellen in der...

Das neue Routenzugsystem von Jungheinrich besteht aus Schleppern und Anhängern, einer professionellen Analyse des Einsatzgebietes, einer ganzheitlichen Betrachtung des Einsatzumfeldes und der notwendigen Materialflusstechnik. „Dadurch wird der Einsatz von Routenzügen in Produktion und Logistik erst richtig effektiv“, sagt Dr. Rolf-Peter Haelbich, Leiter des Jungheinrich-Produktionswerkes in Lüneburg.

Die Planung von Routenzügen erfordert genaue Kenntnisse der intralogistischen Abläufe. Wann, wo, wie oft und mit welcher technischen Ausstattung Routenzüge fahren, ist von einer Vielzahl von Einflussfaktoren abhängig und für das kundenspezifische Teilespektrum festzulegen. Jungheinrich, seit Jahren etablierter Anbieter für Analyse und Optimierung von intralogistischen Materialflussprozessen, hat daher sein Portfolio um die Routenzugberatung erweitert. „Die ganzheitliche Betrachtung aller am Versorgungsprozess beteiligten Schnittstellen ermöglicht es, Produktivitäts- und Kostenvorteile bei unseren Kunden zu heben. Es ergeben sich standardisierte, effiziente und flexible Materialversorgungsprozesse mit Routenzügen“, so Rolf-Peter Haelbich weiter.

Die Beratung umfasst die Identifikation der optimalen Transportwege, eine Analyse aller relevanten Lager- und Kommissionierbereiche sowie die Definition der Haltestellen hinsichtlich des exakten Ortes, der notwendigen Anzahl und des richtigen Zeitpunktes. Hinzu kommt die Auswahl der geeigneten Schlepper- und Anhängertechnik für den jeweiligen Versorgungsprozess.

Jungheinrich stellt zwei neue Anhänger vor

Elementare Bestandteile des Routenzugsystems sind zwei neue Anhänger, die der Hamburger Intralogistikspezialist dem Fachpublikum auf der CeMAT 2014 vorstellt. Dabei handelt es sich um Anhänger vom Typ GTP und GTE. „Der Einsatz dieser Anhänger ermöglicht die zeitgleiche Bearbeitung mehrerer Transportaufträge, verschlankt die Produktionsprozesse und garantiert damit eine hohe Versorgungssicherheit bei einer sehr guten Ressourcenauslastung“, sagt Oliver Rosenthal, Produktmanager Routenzüge bei Jungheinrich.

Bei dem Jungheinrich-Anhänger vom Typ GTP handelt es sich um einen robusten Portalanhänger für das Transportieren von Lasten von bis zu 1.000 Kilogramm. Die Ladungsträger sind aus hochwertigem Stahlblech gefertigt und verfügen optional über eine Allradlenkung. „Damit wird eine exzellente Spurtreue erreicht. So kann auch in engen Umgebungen sicher gefahren werden“, erläutert Oliver Rosenthal. Zur Energieübertragung werden die GTP-Anhänger elektrisch „einfach und sauber“ (Rosenthal) verbunden.

Die Be- und Entladung der Anhänger mit Portalhöhen von bis zu 2.000 Millimetern ist einfach und ergonomisch. Die aufzunehmende Last wird unter das Portal geschoben, arretiert und per Knopfdruck angehoben. Zum Entladen kann die Last abgesenkt und dann unter dem Portalbügel hindurchgeschoben werden, was deutlich ergonomischer ist als das Herausziehen einer schweren Last. Die Konstruktion des GTP erlaubt eine beidseitige Be- und Entladung eines jeden Anhängers, unabhängig davon, zu welcher Seite be- oder entladen werden muss. Rosenthal: „Das Ergebnis ist eine maximale Flexibilität in der Routengestaltung.“

E-Frame-Anhänger: Eigene Plattform zum Heben und Senken

Bei dem Jungheinrich-Anhänger vom Typ GTE handelt es sich um einen sogenannten E-Frame-Anhänger. Dieser kann Lasten von bis zu 1.200 Kilogramm transportieren. Der GTE besitzt eine eigene Plattform zum Heben und Senken der Last. Der Anwender kann dabei zwischen einem mechanischen, hydraulischen oder elektro-hydraulischen Hub wählen. „Besonders mit dem elektro-hydraulischen Hub können die Anhänger ebenfalls elektrisch schnell und sauber gekoppelt werden“, sagt Rosenthal. Beim Beladen wird die Last auf einem Trolley in den Anhänger geschoben, angehoben und mechanisch verriegelt. Zum Entladen wird die Verriegelung gelöst, die Last abgesenkt und entnommen.

Flexibler und wirtschaftlicher Materialumschlag

Beide Anhänger erreichen einen Wenderadius von rund 5.100 Millimetern (GTP 210) beziehungsweise 4.600 Millimetern (GTE) und besitzen eine besonders hohe Spurtreue. „Damit ist ein Manövrieren des gesamten Routenzugs auch bei engen Raumverhältnissen sicher und einfach“, so Rosenthal. Die Anzahl der gekoppelten Anhänger ist flexibel, so dass die zu transportierende Lastmenge stets an den Bedarf anpassbar ist. Oliver Rosenthal: „Das trägt zu einem flexiblen und wirtschaftlichen Materialumschlag bei.“ Typische Anwendungen, beispielsweise in der Produktionsversorgung, sind Routenzüge mit bis zu vier Anhängern.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Logistiksystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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