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12.05.2011

Markt für Flurförderzeuge dynamisch gewachsen / Umsatzerlöse ziehen deutlich an / Ertragsentwicklung weiter verbessert

Hamburg. Der Jungheinrich-Konzern hat seinen Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fortgesetzt und schloss das 1. Quartal 2011 mit kräftigen Zuwächsen bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis ab. Die Geschäftsentwicklung profitierte von den weiterhin günstigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die...

Die Weltwirtschaft setzte im 1. Quartal 2011 ihren Wachstumskurs mit weiterhin regional starken Unterschieden fort. Die Konjunktur der Flurförderzeugindustrie profitierte vom deutlich verbesserten wirtschaftlichen Umfeld, sodass sich die dynamische Entwicklung bei Flurförderzeugen aus dem Vorjahr mit starken Marktzuwächsen im 1. Quartal 2011 fortsetzte. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen erhöhte sich gegenüber dem vergleichsweise noch niedrigen Marktvolumen des 1. Quartals 2010 um 40 Prozent auf 246,3 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 175,7 Tausend Einheiten). An dieser Steigerung waren alle Regionen mit zum Teil stark unterschiedlichen Wachstumsraten beteiligt. Europa, Kernmarkt für Jungheinrich, verzeichnete mit 50 Prozent den stärksten Zuwachs. Während Westeuropa um rund 44 Prozent zulegte, wies die Nachfrage in Osteuropa einen Anstieg um 89 Prozent auf. Das Marktvolumen in Asien erhöhte sich um 35 Prozent. Hierzu trug China mit 41 Prozent überproportional bei. Der nordamerikanische Markt wuchs um 32 Prozent.

Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 538 Millionen Euro (Vorjahr: 433 Millionen Euro) und beinhaltet eine überproportionale Steigerung im Neugeschäft. Im 1. Quartal 2011 stiegen die Umsatzerlöse um rund 22 Prozent auf 472 Millionen Euro (Vorjahr: 387 Millionen Euro). Während das Inlandsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 126 Millionen Euro (Vorjahr: 105 Millionen Euro) zulegte, stiegen die Auslandsumsätze etwas kräftiger um 23 Prozent auf 346 Millionen Euro (Vorjahr: 282 Millionen Euro). Die Auslandsquote des Konzernumsatzes blieb mit 73 Prozent konstant. Nahezu alle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzwachstum bei. Entsprechend der Marktentwicklung entfiel der größte Zuwachs auf das Neugeschäft mit einer Steigerungsrate um 37 Prozent auf 231 Millionen Euro (Vorjahr: 168 Millionen Euro). Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft verzeichnete insgesamt einen Zuwachs von 5 Prozent auf 79 Millionen Euro (Vorjahr: 75 Millionen Euro). Während die Nachfrage nach Mietgeräten kräftig anzog, ging der Umsatz mit Gebrauchtgeräten leicht zurück. Maßgebend hierfür war der hohe Umsatz im Vorjahr aufgrund der krisenbedingt starken Reduktion der Mietflotte. Der Kundendienstumsatz wies mit einem Anstieg von 8 Prozent auf 157 Millionen Euro (Vorjahr: 145 Millionen Euro) ein überdurchschnittliches Wachstum auf.

Der Jungheinrich-Konzern setzte im 1. Quartal 2011 die positive Ertragsentwicklung mit einem Ergebnissprung fort. Diese Entwicklung profitierte vor allem von der Produktionssteigerung in allen Werken und der dort weiter gestiegenen Kapazitätsauslastung sowie einem verbesserten Produktmix. Ebenso trugen die kräftige Zunahme des Mietgeschäftes und das stark gewachsene Kundendienstgeschäft zum Ertragsanstieg bei. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 1. Quartal 2011 auf 30,3 Millionen Euro (Vorjahr: 12,0 Millionen Euro). Die entsprechende Umsatzrendite wurde mit 6,4 Prozent (Vorjahr: 3,1 Prozent) mehr als verdoppelt. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 21,7 Millionen Euro (Vorjahr: 8,3 Millionen Euro). Dadurch stieg das Ergebnis je Vorzugsaktie im 1. Quartal 2011 auf 0,67 Euro (Vorjahr: 0,28 Euro).

Für den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2011 geht Jungheinrich von einer Fortsetzung der weltweiten Konjunkturerholung mit regionalen Unterschieden aus. Basierend auf der im 1. Quartal 2011 zu verzeichnenden Nachfragesteigerung erwartet Jungheinrich für das Gesamtjahr einen Anstieg des weltweiten Marktvolumens um mehr als 10 Prozent auf ca. 900 Tausend Fahrzeuge. Damit würde das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 überschritten werden. Aufbauend auf dem weltweiten Marktwachstum und in Anlehnung an die dynamische Marktentwicklung zu Beginn des Jahres hebt Jungheinrich seine bisherigen Prognosen für 2011 an und rechnet mit Steigerungen beim Auftragseingang auf über 2,0 Milliarden Euro und beim Konzernumsatz auf über 1,95 Milliarden Euro. Die Ertragsentwicklung wird wesentlich von der Nachfragesteigerung im Neugeschäft und der damit verbundenen höheren Auslastung der Fertigungskapazitäten in den Werken profitieren.

„Auf der CeMAT 2011, der Weltleitmesse für Intralogistik, haben wir in der letzten Woche in Hannover unsere Kunden und Besucher mit zahlreichen innovativen Produkten und Dienstleistungen begeistert. So steht die Geschäftsentwicklung von Jungheinrich im laufenden Jahr ganz im Zeichen von Wachstum und Zukunftsgestaltung“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes. Jungheinrich wird in allen Bereichen die Chancen des Aufschwunges nutzen, um nachhaltig profitables Wachstum zu generieren. Hierzu soll die Marktposition in einzelnen Regionen verbessert und die Vertriebspräsenz in Wachstumsmärkten in Osteuropa, Asien und Lateinamerika ausgeweitet werden. Des Weiteren bleiben der Ausbau des Geschäftes mit verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstaplern und der Ausbau des Systemgeschäftes wesentliche Schwerpunkte für 2011.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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