Stage Unser Einkauf+
Qualität entsteht durch Partnerschaft

Unser Einkauf

Der Einkauf im Jungheinrich-Konzern ist nach Warengruppen organisiert. Alle Einkaufsbedarfe werden über ein konzernweites Warengruppenmanagement, das vierzig Hauptwarengruppen umfasst, strukturiert. Ergänzend kommen zehn weitere Hauptwarengruppen hinzu, die die Nachserienbedarfe bündeln.

Der Einkauf bei Jungheinrich

Das Einkaufsvolumen des Jungheinrich-Konzerns erhöhte sich um 15% und belief sich im Jahr 2017 auf 2.175 Mio. € (Vorjahr: 1.885 Mio. €) und gliederte sich in Produktionsmaterial inklusive Nachserienmaterial, Handelsware und indirektes Material.

Grundsätzlich werden sämtliche Bedarfe über das konzernweite Warengruppenmanagement gesteuert. Dabei gewährleistet eine langfristig angelegte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Einkaufsstrategie kostenoptimale Einkaufskonditionen bei der Beschaffung. Der Einsatz eines fundierten Cost Engineerings und eine ganzheitliche Kostenbetrachtung untermauern diesen Ansatz. Eine konsequente, funktionsübergreifende Zusammenarbeit bei allen Entwicklungs- und Beschaffungsprozessen sichert darüber hinaus die Realisierung von Einsparpotenzialen über die gesamte Wertschöpfungskette.

Etwas mehr als 90 Prozent des Einkaufsvolumens entfielen 2017 auf Europa. Dies ist zum einen auf die starke Präsenz des Unternehmens in dieser Region zurückzuführen. Zum anderen befinden sich die meisten Produktionsstandorte in Deutschland.

Die umsatzstärksten Warengruppen waren Batterien mit 246 Mio. € (Vorjahr: 196 Mio. €), Lagereinrichtungen mit 150 Mio. € (Vorjahr: 116 Mio. €), Stahlbaugruppen mit 125 Mio. € (Vorjahr: 114 Mio. €), elektrische Antriebsstränge mit 115 Mio. € (Vorjahr: 112 Mio. €) sowie externe Dienstleistungen mit 111 Mio. € (Vorjahr: 104 Mio. €). 

Insbesondere die Warengruppen Batterien und Lagereinrichtungen verzeichneten überproportionale Steigerungen. Dies ist das Ergebnis der strategischen Ausrichtung des Unternehmens im Rahmen der e-Mobility und als ganzheitlicher Lösungsanbieter für Logistiksysteme.

Einkaufscontrolling

Das Einkaufscontrolling hat bei uns einen hohen Stellenwert. Herzstück des Einkaufscontrollings ist das Einkaufscockpit, in dem alle relevanten Kennzahlen zusammenlaufen. Es basiert auf SAP-BI (Business Intelligence) bzw. SAP-BW (Business Warehouse) und bildet die Klammer von der Strategieentwicklung bis zur Messung der durchgeführten Maßnahmen und Ergebnisse. 

Wichtigster Bestandteil des Berichtswesens ist die Kennzahl der Materialkostenveränderungen, die den Ergebniseinfluss auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung widerspiegelt. Die aus externen Einflussfaktoren wie Währungskurs- und Rohstoffpreisveränderungen resultierenden Preiseffekte werden ebenfalls gemessen und bei Einkaufsentscheidungen berücksichtigt.

Vertragsmanagement

Um den vielfältigen Anforderungen eines modernen Vertragsmanagements in der Praxis gerecht zu werden, haben wir unser Vertragsmanagement neu konzipiert. Dabei lag der Fokus neben dem Aufbau einheitlicher vertraglicher Standards auf Basis von modularen Vertragsdokumenten auch auf der Etablierung einer IT-gestützten Vertragserstellung und -ablage.

Durch die Neugestaltung wurde die Grundlage für eine weitere Erhöhung der Rahmenvertragsquote geschaffen. Die IT-gestützte Vertragserstellung sowie die Vereinfachung der Vertragstexte verkürzen zudem die Bearbeitung.

Ihre Ideen und Innovationen

Sie möchten der Jungheinrich AG ein innovatives Produkt vorstellen, welches uns als führendes Maschinenbauunternehmen für Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik weiter nach vorne bringen kann? Dann melden Sie sich bei uns – wir sind offen für Ihre Innovationen im Bereich der Intralogistik.

Stellen Sie uns Ihr innovatives Produkt vor und ergreifen Sie die Chance uns davon zu überzeugen, durch Ihre Innovation den Nutzen für unsere Kunden zu steigern und in die Produkte der Jungheinrich AG zu integrieren.

Geprägt von Firmengründer Dr. Friedrich Jungheinrich entwickelte sich eine einzigartige Unternehmenskultur, die bis heute das unternehmerische Handeln und das Miteinander bei Jungheinrich bestimmt. Als in den 50er und 60er Jahren viele Firmeninhaber ihr Unternehmen noch sehr direkt und streng hierarchisch führten, setzte Dr. Friedrich Jungheinrich bereits auf Dialog. Er delegierte Verantwortung, gab seinen Mitarbeitern Freiräume in ihrer Arbeit, förderte und forderte unternehmerisches Denken und Handeln. Damals scherzte man bei Jungheinrich über die Führungsanweisung Nummer eins: „Mach man!“ Das sind bis heute beste Voraussetzungen für technische Innovationen und exzellente Produkte.

An Stelle unseres Unternehmensgründers bieten wir Ihnen das Gespräch an – voller Fairness und Respekt gegenüber Ihrem geistigen Eigentum. Die Jungheinrich AG ist bekannt für ihre innovativen Produkte und neugierig auf Ihre Ideen.


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