Jungheinrich startet offiziell den Vertrieb des autonomen Mobile Robots EAC 212a. Der auf der LogiMAT 2026 vorgestellte Mobile Robot wurde für automatisierte Palettentransporte entwickelt und verbindet mit seiner integrierten Hubfunktion unterschiedliche Prozessbereiche entlang des Materialflusses.
Hamburg – Jungheinrich startet offiziell den Vertrieb des autonomen Mobile Robots EAC 212a. Der auf der LogiMAT 2026 vorgestellte Mobile Robot wurde für automatisierte Palettentransporte entwickelt und verbindet mit seiner integrierten Hubfunktion unterschiedliche Prozessbereiche entlang des Materialflusses. Unternehmen profitieren von einer unkomplizierten Integration in bestehende Betriebsumgebungen sowie von einem wirtschaftlichen und skalierbaren Einstieg in die Automatisierung.
Der EAC 212a automatisiert Transportaufgaben zwischen Wareneingang, Lager, Produktion und Versand. Dabei verbindet er Bodenstellplätze, Spuren, Blocklager, Fördertechnik, automatische Lagersysteme (AS/RS) sowie Produktions- und Verpackungsanlagen. So ermöglicht der Mobile Robot durchgängige, automatisierte Materialflüsse über verschiedene Prozessbereiche hinweg.
„Die Resonanz bereits vor dem offiziellen Marktstart hat unsere Erwartungen übertroffen. Besonders die einfache Integration in bestehende Prozesse sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen unsere Kunden. Der EAC 212a entwickelt sich damit bereits kurz nach seiner Vorstellung zu einem wichtigen Baustein moderner Automatisierungsprojekte“, sagt Frederik Brantner, Vice President Robotics bei Jungheinrich.
Ein besonderer Fokus bei der Entwicklung des Mobile Robots lag auf einer schnellen Implementierung im Projekt. Umfangreiche Anpassungen der Infrastruktur sind in vielen Anwendungen nicht erforderlich. Dadurch können Kunden bereits mit einem einzelnen Roboter starten und erste Prozesse wirtschaftlich automatisieren. Gleichzeitig ist die Lösung darauf ausgelegt, zusätzliche Fahrzeuge, weitere Prozessbereiche oder die Anbindung an umfassendere Automatisierungssysteme nahtlos zu integrieren. So können Unternehmen ihre Automatisierung Schritt für Schritt ausbauen, ohne bestehende Investitionen zu ersetzen.
Darüber hinaus profitiert der Mobile Robot von der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Jungheinrich Automatisierungsplattform. Bereits zum Verkaufsstart stehen dem EAC 212a zahlreiche Funktionen zur Verfügung, die für den EAE 212a entwickelt wurden. Dazu gehören unter anderem die automatisierte Ein- und Auslagerung von Paletten in Blocklagerbereichen, die intelligente Verwaltung von Palettenplätzen innerhalb von Lagerreihen, höhere Ein- und Auslagergeschwindigkeiten sowie optimierte Recovery-Funktionen, mit denen der Mobile Robot Störungen selbstständig beheben kann. Die moderne Softwarearchitektur schafft zudem die Grundlage für die Integration von Physical-AI-Funktionen, beispielsweise zur Erkennung und Aufnahme unterschiedlicher Ladungsträger mittels kamerabasierter Bilderkennung.
Einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Markteinführung leisten vorgelagerte Demo- und Try-&-Buy-Konzepte. Sie ermöglichen es Kunden, den EAC 212a unter realen Betriebsbedingungen zu testen und den Nutzen der Automatisierung direkt zu bewerten.
Mit dem EAC 212a erweitert Jungheinrich sein Portfolio autonomer Mobile Robots um eine Lösung für flexible und wirtschaftliche Palettentransporte. Die Kombination aus integrierter Hubfunktion, moderner Softwarearchitektur und stetiger Weiterentwicklung ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Automatisierung und schafft zugleich die Grundlage für skalierbare Materialflusslösungen. Durch die Integration intelligenter Softwarefunktionen und weiterer Physical-AI-Anwendungen bleibt die Lösung flexibel für wachsende Anforderungen in Produktion, Lager und Versand.