Stage Pressemitteilungen
27.01.11 12:00

Jungheinrich präsentiert Staplerleitsystem

Dieses Modul stellt Jungheinrich der breiten Öffentlichkeit erstmals auf der LogiMAT 2011 vor. Die Besucher der CeMAT, die vom 02. bis 06. Mai 2011 in Hannover stattfindet, können das Jungheinrich-Staplerleitsystem auch live im simulierten Einsatz erleben.

Das Jungheinrich-Staplerleitsystem ist in der Lage, durch intelligente Strategien unnötige Leerfahrten von Flurförderzeugen im Lager zu vermeiden. Hierzu werden die passenden Fahrzeuge durch das Staplerleitsystem zum korrekten Zeitpunkt an den nächstgelegenen Ort geschickt. „Diese Innovation bringt nicht nur Transparenz und Effizienz in ein logistisches System,“ sagt Dr. Alexander Ulbrich, Produktmanager Jungheinrich WMS bei Jungheinrich, „sondern spart Ressourcen und schont schlussendlich auch die Umwelt.“

Das Staplerleitsystem sammelt alle innerbetrieblichen Transportaufträge. Diese werden nach bestimmten Prinzipien und Regeln optimiert, und daraufhin an die passenden Flurförderzeuge verteilt. Dazu verwaltet das System sämtliche Funktionen aller zum Lager zugehörigen Flurförderzeuge. „Somit ist gewährleistet, dass stets der richtige Stapler für eine anstehende Transportaufgabe ausgewählt wird,“ so Ulbrich.

Die Auftragsvergabe erfolgt an Hand unterschiedlicher Optimierungskriterien. Zu diesen gehört unter anderem das Kriterium Doppelspiel und Vermeidung von Leerfahrten. Hier versuchen intelligente Algorithmen stets Doppelspiele, bestehend aus Hin- und Rücktransport, zu bilden. Diese Transportaufträge werden dann geeigneten Flurförderzeugen zugewiesen. Bei der Nutzung des Kriteriums Prioritäten werden eilige Aufträge bevorzugt ausgeführt. Transportaufträge, die eine längere Zeit nicht bearbeitet worden sind, erhalten vom System zudem automatisch eine höhere Priorität.

Ein weiteres Optimierungskriterium des Jungheinrich-Staplerleitsystems ist die Traglast- Masthöhen- und Hubhöhenüberwachung. Bei heterogenen Staplerflotten wird somit gewährleistet, dass die jeweils zugelassene Traglast beziehungsweise Mast- oder Hubhöhe im laufenden Betrieb nicht überschritten wird. Durch die Nutzung des im Jungheinrich WMS integrierten Moduls Ressourcenmanagement, das zu jeder Zeit einen Überblick über die aktuelle Auslastung der Fahrzeugflotte gibt, können Kapazitätsengpässe frühzeitig erkannt und mittels geeigneter Maßnahmen umgangen werden.

Durch eine gleichmäßigere Auslastung der gesamten Staplerflotte reduzieren sich für den Betreiber Weg und Fahrzeiten teilweise deutlich. Alexander Ulbrich: „Staus vor einzelnen Regalgassen gehören damit auch der Vergangenheit an!“ Eine Effizienzsteigerung des Materialflusses ziehe zudem auch eine Optimierung der Staplerflotte nach sich, so Ulbrich weiter.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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