02.05.2011

Jungheinrich und MGL METRO Group Logistics entwickeln nachhaltige Logistiklösungen

In Zusammenarbeit mit der MGL METRO GROUP Logistics treibt Jungheinrich die Entwicklung nachhaltiger Technologien in der Logistikbranche voran. So sichern umweltschonende Flurförderzeuge von Jungheinrich den reibungslosen Ablauf der Logistikprozesse im neuen Fisch-Logistikzentrum der MGL METRO...

Die Prozesse an diesem Standort der MGL METRO GROUP Logistics sind nicht nur besonders effizient, sondern auch umweltschonend. Das im vergangenen Jahr errichtete Gebäude wurde mit dem „Deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet. Jungheinrich und MGL erproben dort den effizienten Einsatz von Windenergie beim Betrieb von Flurförderzeugen. Der Strom zum Aufladen der batteriebetriebenen Flurförderzeuge wird mittels einer hochmodernen Windkraftanlage direkt am Standort erzeugt. Der in Groß-Gerau (Hessen) installierte vertikale Anlagentyp erzeugt einen Stromertrag von ca. 9.000 Kilowattstunden pro Jahr.

„Da die Windkraftanlage rund um die Uhr Strom generieren kann, erfordert die effiziente Nutzung der Technologie eine ausreichende Anzahl von Energiespeichern“, sagt Peter Kaleck, Leiter Prozessmanagement und Technik der MGL METRO GROUP Logistics. Durch die große Anzahl batteriebetriebener Flurförderzeuge am Standort sei hierfür die notwendige Kapazität an Speichermedien vorhanden.

Der Ladezustand der Batterien ist dank des Einsatzes eines Batterie-Controllers jederzeit ersichtlich“, erläutert Gerrit Driessen, Jungheinrich-Vertrieb, der an diesem Projekt federführend beteiligt ist. Der Controller ist auf der Batterie angebracht, und in der Lage deren Zustand permanent zu überwachen.

Darüber hinaus ist zukünftig auch ein optimiertes Batteriemanagement möglich. „Heute kalkulieren Logistiker aus Sicherheitsgründen meist noch eine zweite Batterie pro Fahrzeug ein“, so Driessen. Durch den Einsatz des Energie-Controllers soll die Anzahl der eingesetzten Batterien zukünftig rechnerisch von 1,8 auf 1,2 pro Fahrzeug sinken. „Der ökologische Ansatz unserer Zusammenarbeit in Groß-Gerau kann zukunftsweisend für die gesamte Branche sein – vor allem dort, wo viele Flurförderzeuge zum Einsatz kommen“, so Gerrit Driessen weiter.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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