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27.01.2011

Jungheinrich WMS vom Fraunhofer IML validiert

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Jungheinrich WMS den Validierungsstempel des Fraunhofer IML erhalten. Das Warehouse-Management-System (WMS) des Hamburger Unternehmens wurde erstmals Anfang 2010 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund hat das Softwaresystem Jungheinrich WMS 5.1b offiziell validiert. Damit erhält Jungheinrich die Möglichkeit, sein Warehouse-Management-System, das erstmals auf der LogiMAT 2010 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden ist, auf der Internet-Plattform www.warehouse-logistics.com zu präsentieren.

Die WMS-Datenbank wird vom Fraunhofer IML in Kooperation mit der IPL Consultants b.v. betrieben und beinhaltet die Erfassung von mehr als 3.000 Einzelaspekten. Die Validierung erfolgt nach einer intensiven Überprüfung durch WMS-Spezialisten des Fraunhofer-Instituts.

Die Ergebnisse der Validierung aller teilnehmenden Unternehmen sind auf der Internet-Plattform zusammengefasst. „Sie sind Grundlage für die einfache und neutrale Vorauswahl von Warehouse-Management-Systemen“, so Tim Geißen, Intralogistik- und IT-Planer im „Team warehouse logistics“ am Fraunhofer IML.

Das Jungheinrich WMS kann zur Steuerung aller Lagerbereiche sowohl in manuellen als auch in vollautomatischen Lagersystemen eingesetzt werden. Es ist über Standardschnittstellen an eine Reihe von übergeordneten (zum Beispiel ERP oder PPS) und untergeordneten (zum Beispiel Lagernavigation, Ortung oder RFID) Systemen anbindbar.

Viele Funktionalitäten sind bereits im Standardsystem enthalten. Das gilt für alle Lagerbereiche: vom Wareneingang über die Ein-, Auslagerung und Kommissionierung bis zum Warenausgang. Optional stehen dem Betreiber verschiedene bereits erprobte Module zur Verfügung: zum Beispiel für das Staplerleitsystem, den Materialflussrechner oder die Mandantenverwaltung aber beispielsweise auch für Gefahrstofflager. Für spezielle Anforderungen ist es darüber hinaus möglich, weitere Module zu programmieren.

Das Jungheinrich WMS ist ein flexibles System. Es passt sich durch eine Reihe Parametrierungsmöglichkeiten an etwaige Veränderungen von Prozessen und Systemen beim Betreiber an. Ein umfangreiches Berichtswesen sowie vielfältige, individuell konfigurierbare Auswertungsmöglichkeiten sorgen für die entsprechende Transparenz.

Eine profilbasierte Verwaltung sorgt dafür, dass an jedem Arbeitsplatz nur die Tätigkeiten ausgeführt werden, die ihm zuvor zugewiesen worden sind. Das Ressourcenmanagement gleicht permanent die Lagertätigkeiten mit den verfügbaren Kapazitäten ab. Somit ist es in der Praxis möglich, Engpässe zu umgehen beziehungsweise freie Ressourcen effektiv zu nutzen. Das Modul „Staplerleitsystem“ sorgt dabei dafür, dass der passende Stapler zum richtigen Zeitpunkt auf dem schnellsten Weg an den richtigen Ort gelangt.

Jungheinrich WMS: Effizienz in „großen“ und „kleinen“ Unternehmen

Das Jungheinrich WMS ist seit Anfang 2010 auf dem Markt. „Seitdem nutzen europaweit mehr als einhundert Unternehmen mit insgesamt über zweihundert Installationen das Jungheinrich WMS“, sagt Dr. Markus Heinecker, Leiter WMS bei Jungheinrich. Aktuelle Beispiele hierfür sind die Firma Moser Trans, eine mittelständische Spedition aus Plattling (Bayern) sowie das Großhandelsunternehmen Keller & Kalmbach mit seinem automatischen Hochregallager in Hilpoltstein (Bayern). „Dies unterstreicht, dass eine effiziente Steuerung der logistischen Abläufe nicht nur etwas für ‚große’ Unternehmen ist, sondern sich gerade in ‚kleineren’ staplerbedienten Lagern tatsächlich lohnt“, so Heinecker weiter.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.

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