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Holbox
05.02.2026

Mobile Robots optimieren Materialfluss und steigern die Sicherheit im Mischbetrieb bei Holbox

Mit dem Umzug in ein neues Firmengebäude nutzt der Display-Spezialist Holbox die Chance, seine interne Logistik konsequent zu modernisieren. Jungheinrich realisierte dafür eine passgenaue Automatisierungslösung mit zwei Mobile Robots.

  • Zwei Mobile Robots vom Typ EKS 215a optimieren den Materialfluss
  • Speziell auf die lokalen Gegebenheiten angepasste Mehrfachgabel
  • Spürbare Entlastung der Mitarbeitenden durch Automatisierung repetitiver Transportaufgaben

Hamburg/Roermond – Der Intralogistik-Experte Jungheinrich hat für den niederländischen Display-Spezialisten Holbox am neuen Unternehmensstandort in Roermond eine automatisierte Logistiklösung realisiert. Die Mobile Robots übernehmen den effizienten und sicheren Materialfluss zwischen Produktion, Lager, Wareneingang und Versand.

Holbox verließ im Frühjahr 2025 seinen bisherigen Standort in Echt und bezog ein neu errichtetes, hochmodernes Firmengebäude in Roermond. Der Neubau bot dem Familienunternehmen die Möglichkeit, Produktions- und Logistikprozesse neu zu strukturieren und sie nachhaltiger auszurichten. „Unser neues Gebäude ermöglicht es uns, effizienter zu arbeiten und zugleich unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren“, sagt Martijn Hol, Managing Director von Holbox.

Automatisierung entlastet Mitarbeitende

Kern der Lösung sind zwei Mobile Robots vom Typ EKS 215a, ergänzt durch weitere Jungheinrich Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien. Die Fahrzeuge übernehmen schwere und repetitive Transportaufgaben und entlasten damit die Staplerfahrer spürbar. So können sich die Mitarbeitenden auf herausfordernde Tätigkeiten konzentrieren.

Die Bedienung erfolgt über eine individuell konfigurierte, webbasierte Benutzeroberfläche auf Tablets, die für alle Mitarbeitenden intuitiv nutzbar ist. Die Navigation der Mobile Robots basiert auf präzisen Laserscannern und intelligenter Sensorik. Sie bewegen sich sicher im Mischbetrieb mit Personen und manuellen Fahrzeugen. Serienmäßige Personenschutzsensoren scannen den Fahrweg geschwindigkeitsabhängig in Antriebs- und Lastrichtung. Erkennen die Sensoren ein Hindernis, kommen die Mobile Robots kontrolliert zum Stillstand.

Individuelles Sicherheitskonzept für höchsten Schutz

Eine Besonderheit des Projekts ist eine zusätzliche Sicherheitssensorik, die Jungheinrich speziell auf die Anforderungen von Holbox zugeschnitten hat und die in den Niederlanden so erstmals zum Einsatz kommt. Sie ergänzt die serienmäßige Sicherheitstechnik der Mobile Robots und erkennt Hindernisse in der Umgebung auch oberhalb der üblichen Detektionshöhe von 20 Zentimetern über dem Fahrweg. So werden unter anderem auch angehobene Lasten frühzeitig erfasst. Das Fahrzeug reduziert in solchen Fällen automatisch die Geschwindigkeit oder bleibt stehen.

Darüber hinaus sind die individuell ausgelegten Mobile Robots mit einer speziell entwickelten Mehrfachgabel ausgestattet. Neben Euro- und Industriepaletten ermöglicht sie auch den Transport übergroßer Papierpaletten mit Abmessungen von 1.600 × 1.200 Millimetern – eine wichtige Anforderung für die Produktionsprozesse bei Holbox.

„Anfangs waren die Staplerfahrer durchaus etwas skeptisch, aber vom ersten Tag an haben sich die Fahrzeuge als echte Teamplayer bewiesen“, berichtet Martijn Hol. „Sie unterstützen unsere Mitarbeitenden und heben unsere Logistikprozesse auf das nächste Level. Mit ihnen sind wir bereit für die Zukunft“. 

Über Holbox:
Holbox verfolgt einen integrierten Ansatz und begleitet seine Kunden durchgängig aus einer Hand – von der Konzeption über den Druck bis zur Produktion von Kartondisplays. Das niederländische Familienunternehmen, das 2026 sein 50-jähriges Bestehen feiert, arbeitet unter anderem mit AutoCAD, fertigt Offsetplatten selbst, verfügt über Digitaldrucksysteme sowie eine eigene Offsetdruckerei. Die Drucke werden auf Wellpappe kaschiert und vollständig nach Kundenvorgaben weiterverarbeitet.

Auch die Stanzwerkzeuge für die Displays stammen aus eigener Fertigung und werden einzeln von Hand hergestellt. Die Displays sind so konstruiert, dass sie beim Transport möglichst wenig Platz beanspruchen. Auf Wunsch übernimmt Holbox zudem das Vormontieren und Bestücken der Displays. So treffen sie vollständig eingerichtet in den Distributionszentren der Handelsunternehmen ein – im Markt selbst ist lediglich noch die Platzierung auf der Verkaufsfläche erforderlich.

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Portrait Benedikt Nufer

Dr. Benedikt Nufer

Pressesprecher

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