Kontaktformular
Stellenbörse
Newsletter
Picture_Ahm Zahlen zu Q1 2026
23.07.2026, 12:17 Uhr

Ad-hoc-Meldung: Jungheinrich passt Prognose für 2026 an und gibt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026 bekannt

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2026 und der aktualisierten Unternehmensplanung passt Jungheinrich seine am 27. März 2026 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr für das Segment „Industrial Trucks & Services“ (ITS) und daraus resultierend für den Konzern an.

Prognose Konzern

Infolge intensiver Vertriebsaktivitäten erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2026 nunmehr, dass der Auftragseingang zwischen 5,5 Mrd. € und 6,1 Mrd. € (bisher: 5,4 Mrd. € bis 6,0 Mrd. €) und der Umsatz zwischen 5,3 Mrd. € und 5,9 Mrd. € (bisher: 5,2 Mrd. € bis 5,8 Mrd. €) liegen wird.

Für das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) wird hingegen nach aktueller Einschätzung ein Wert zwischen 340 Mio. € und 400 Mio. € angenommen (bisher: 380 Mio. € bis 450 Mio. €). Wesentliche Gründe hierfür sind nachlaufende Effekte aus dem im Februar beendeten Streik im Werk Lüneburg, veränderte Materialkosten sowie ein weiterhin intensives Wettbewerbsumfeld. Es wird nicht mehr davon ausgegangen, den operativen Ergebnisbeitrag der ehemaligen russischen Tochtergesellschaft zu kompensieren. Für die EBIT-Rendite wird entsprechend ein Wert zwischen 6,2 Prozent und 7,0 Prozent erwartet (bisher: 7,2 Prozent bis 8,0 Prozent).

Die im EBIT enthaltenen Einmaleffekte aus dem Transformationsprogramm belaufen sich auf 10 Mio. € (bisher: 17 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wird voraussichtlich zwischen 310 Mio.€ und 370 Mio. € liegen (bisher: 350 Mio. € bis 420 Mio. €) und die EBT-Rendite zwischen 5,6 Prozent und 6,4 Prozent (bisher: 6,7 Prozent bis 7,5 Prozent). Für den ROCE geht der Vorstand nunmehr von einem Wert zwischen 12 Prozent und 16 Prozent (bisher: 14 Prozent bis 18 Prozent) aus. Für den Free Cashflow wird, vor allem bedingt durch M&A-Aktivitäten, ein Wert von über 50 Mio. € (bisher: über 250 Mio. €) erwartet.

Vor dem Hintergrund einer angestrebten Einigung mit der Finanzverwaltung zu steuerlichen Sachverhalten der Jahre 2017 bis 2023 übersteigt die steuerliche Belastung die in Vorjahren gebildeten Rückstellungen, sodass ein zusätzlicher negativer Effekt im Ergebnis nach Steuern in Höhe von rund 13 Mio. € erwartet wird.

Segmentprognose

Bezogen auf das Segment ITS wird nunmehr ein Auftragseingang in der Bandbreite von 4,5 Mrd. € bis 4,9 Mrd. € (bisher: 4,4 Mrd. € bis 4,8 Mrd. €) und ein Umsatz in der Bandbreite von 4,4 Mrd. € bis 4,8 Mrd. € (bisher: 4,3 Mrd. € bis 4,7 Mrd. €) erwartet. Das EBIT dürfte zwischen 310 Mio. € und 370 Mio. € liegen (bisher: 360 Mio. € und 420 Mio. €), mit einer EBIT-Rendite von 7,0 Prozent bis 7,6 Prozent (bisher: 8,3 Prozent bis 8,9 Prozent). Im Segmentergebnis sind Belastungen in Höhe von 11 Mio. € (bisher: 15 Mio. €) resultierend aus dem Transformationsprogramm berücksichtigt.

Die Prognose für das Segment „Automation & Warehouse Equipment“ bleibt unverändert bestehen.

Vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026

Basierend auf vorläufigen Zahlen für das 2. Quartal 2026 lag der Auftragseingang bei 1.419 Mio. € (Vorjahr 1.357 Mio. €). Der Umsatz erreichte 1.397 Mio. € (Vorjahr: 1.351 Mio. €). Das EBIT betrug 88 Mio. € (Vorjahr: 106 Mio. €). Die EBIT-Rendite lag entsprechend bei 6,3 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern im 2. Quartal 2026 belief sich auf 47 Mio. € (Vorjahr: 70 Mio. €), bedingt durch die bereits oben erwähnte angestrebte Einigung mit der Finanzverwaltung. Entsprechend lag das Ergebnis je Vorzugsaktie bei 0,47 € (Vorjahr: 0,70 €).

Der Zwischenbericht der Jungheinrich AG zum 30. Juni 2026 wird am 11. August 2026 veröffentlicht.

Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2025 von Jungheinrich, insbesondere auf Seite 23.

Disclaimer

Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich teilweise um zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung zu künftigen Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die größtenteils außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Dazu gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage – etwa durch geopolitische Konflikte, Naturkatastrophen, Pandemien und ähnliche Ereignisse höherer Gewalt –, der Versorgung mit Roh- und Hilfsstoffen, der Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Energie sowie Roh- und Hilfsstoffen, der Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten, des wettbewerbs- und ordnungspolitischen Rahmens sowie der regulatorischen Vorgaben, der Devisenkurse und Zinssätze sowie auch der Ausgang anhängiger oder künftiger rechtlicher Verfahren. Sollten diese oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr oder Haftung für zukunftsgerichtete Aussagen wird daher nicht übernommen. Ferner besteht – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – weder die Absicht noch wird eine Verpflichtung übernommen, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.

 

Kontakte

Andrea Bleesen

Andrea Bleesen

Senior Director Corporate Investor Relations

Kontakt aufnehmen
Portrait Benedikt Nufer

Dr. Benedikt Nufer

Head of Communications / Pressesprecher

Kontakt aufnehmen

Auch interessant

Haben Sie Fragen?