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EAC 212a
19.02.2026

Intelligente Automatisierung für den Hochhub: Jungheinrich präsentiert Mobile Robot EAC 212a

Mit dem Mobile Robot EAC 212a erweitert Jungheinrich sein Portfolio um eine autonome Lösung für Hochhubanwendungen.

  • Bindeglied für ganzheitlich automatisierte Warenflüsse: Ein- und Auslagerprozesse bis 1.200 mm Übergabehöhe und einer Traglast von 1.200 kg
  • Stabile Prozesse im Mischbetrieb: KI-gestützte 3D-Palettenerkennung kompensiert ±100 mm Positionsversatz und ±10° Verwindung
  • Schnelle und einfache Integration ohne bauliche Anpassungen dank autonomer, konturbasierter Navigation
  • Optimaler Schutz für Mensch, Ware und Infrastruktur: Hindernisse werden automatisch erkannt und umfahren 

Hamburg – Jungheinrich präsentiert mit dem EAC 212a einen autonomen Mobile Robot für Hochhubtransporte in Logistik- und Produktionsumgebungen. Das Fahrzeug übernimmt das Handling von Paletten und Gitterboxen auf Bodenstellplätzen, an Fördertechnik oder in Pufferspuren. Auch die Anbindung an automatische Lagersysteme (AS/RS) ist möglich.

Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 1.200 kg und einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h unterstützt der EAC 212a einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Materialfluss. Manuelle Schnittstellen an Übergabepunkten werden reduziert, Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit steigen.

„Mit dem EAC 212a ergänzen wir unser Portfolio gezielt um eine autonome Lösung für Hochhubanwendungen. Unsere Kunden können Ein- und Auslagerprozesse so durchgängig automatisieren und gleichzeitig manuelle Eingriffe sowie Fehlerquellen deutlich reduzieren“, erklärt Jonas Radtke-Payne, Produktmanager bei Jungheinrich.

Präzise Lastaufnahme für robuste Prozesse

In Hochhubprozessen entscheidet die Qualität der Lastaufnahme über die Stabilität des Gesamtsystems. Der EAC 212a verfügt deshalb über eine KI-gestützte 3D-Palettenerkennung, die Ladehilfsmittel auch bei Positionsabweichungen sicher identifiziert und handhabt. Versätze von bis zu ±100 mm und Verwindungen von ±10° werden durch das intelligente System automatisch kompensiert. Dadurch bleiben Prozesse auch dann stabil, wenn Paletten manuell bereitgestellt werden und nicht exakt an der vorgesehenen Position stehen. Dies reduziert ungeplante Unterbrechungen und steigert die Produktivität.

„Unsere intelligente Palettenerkennung sorgt dafür, dass der EAC 212a auch unter realen Bedingungen zuverlässig arbeitet. Gerade im Mischbetrieb mit manuellen Prozessen ist das ein entscheidender Faktor für stabile Abläufe“, so Jonas Radtke-Payne.

Integration ohne Eingriffe in bestehende Layouts

Der EAC 212a überzeugt mit einem äußerst geringen Implementierungsaufwand, da er konturbasiert auf Basis natürlicher Umgebungsmerkmale navigiert. Mithilfe von LiDAR-Sensorik erstellt das Fahrzeug eine Karte der bestehenden Umgebung und orientiert sich anschließend selbstständig. Künstliche Landmarken oder bauliche Anpassungen bestehender Lagerlayouts sind nicht erforderlich, wodurch sich Projektlaufzeiten verkürzen, Investitionskosten reduzieren und Anpassungen im Layout einfach umgesetzt werden können.

Dank VDA-5050-Kompatibilität lässt sich der Mobile Robot einfach in übergeordnete Leit- und Hostsysteme integrieren. Verkehrsbereiche und Prozesslogiken können bei veränderten Anforderungen jederzeit flexibel angepasst werden.

Sicherer Materialfluss im dynamischen Umfeld

Der EAC 212a ist für den Mischbetrieb mit Personen und manuellen Flurförderzeugen ausgelegt. Eine 360°-Sicherheitssensorik überwacht kontinuierlich das Fahrzeugumfeld. Unerwartete Hindernisse in Fahrtrichtung werden bereits ab einer Höhe von 70 mm erkannt und autonom umfahren.

Das erhöht die Betriebssicherheit und stabilisiert den Materialfluss – auch in hochfrequentierten Produktions- und Logistikbereichen. Ein integriertes Display mit intuitiver Benutzeroberfläche unterstützt die schnelle Störungsbehebung direkt am Fahrzeug und reduziert Stillstandzeiten.

Hohe Verfügbarkeit durch automatisches Zwischenladen

Für einen wirtschaftlichen Dauerbetrieb ist der EAC 212a mit einer vollständig integrierten 130-Ah-Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und nutzt ein automatisches Zwischenladekonzept: Per übergeordnetem Leitstand lässt sich der Mobile Robot anweisen, in kurzen Auftragspausen selbstständig zur Ladestation zu fahren und seine Transportaufgaben nach kurzer Ladezeit fortzusetzen. Das minimiert manuelle Eingriffe, erhöht die effektive Betriebszeit und verbessert die Planbarkeit im Flotteneinsatz.

Skalierbar und zukunftsfähig

Der EAC 212a ist als skalierbare Lösung konzipiert. Projekte können mit wenigen Fahrzeugen starten und bedarfsgerecht erweitert werden. Over-the-Air-Updates ermöglichen die kontinuierliche Weiterentwicklung von Funktionen und zusätzlichen Anwendungsfällen. „Automatisierung muss mit den Anforderungen unserer Kunden wachsen können. Der EAC 212a ist deshalb von Anfang an als skalierbare und zukunftsfähige Lösung ausgelegt“, betont Jonas Radtke-Payne.

Mit seiner Kombination aus präzisem Lasthandling, intelligenter Navigation und hoher Tragfähigkeit bietet der EAC 212a eine technisch fundierte Lösung für Unternehmen, die ihre Hochhubprozesse zuverlässig, sicher und effizient automatisieren möchten.

Der Marktstart ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen.

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Portrait Benedikt Nufer

Dr. Benedikt Nufer

Pressesprecher

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