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11.03.2026

Mainova bündelt Ersatzteillogistik in neuem Regionallager Ost

Mit dem Neubau eines neuen Regionallagers im Frankfurter Osten führt die Mainova AG ihre bislang verteilte Ersatzteillogistik an einem Standort zusammen. Ziel ist es, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die technische Infrastruktur zu erhöhen und logistische Prozesse zu vereinfachen.

  • Schmalganglager mit rund 6.200 Stellplätzen bis 17,1 Meter Höhe als Kern einer effizienten Lagerstruktur
  • Durchgängige Lösung für Paletten, Kleinteile, Langgut und Gefahrstoffe
  • Hohe Versorgungssicherheit für technische Infrastruktur durch zentrale Ersatzteillogistik

Hamburg / Frankfurt am Main – Jungheinrich realisiert für die Mainova AG am Standort Frankfurt am Main ein neues Regionallager Ost für die Ersatzteilversorgung der technischen Infrastruktur. Zentraler Bestandteil der neuen Lagerlösung für den Energieversorger, der mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser versorgt, ist ein Schmalganglager mit rund 6.200 Palettenstellplätzen bei einer Regalhöhe von bis zu 17,1 Metern. Für die Ein- und Auslagerung kommen zwei Jungheinrich Dreiseitenstapler vom Typ EKX 516 zum Einsatz, die durch ihre hohe Positioniergenauigkeit und energieeffiziente Antriebstechnik einen wirtschaftlichen Betrieb auch bei großen Hubhöhen ermöglichen.

Ergänzt wird das Palettenlager durch ein Kleinteilelager mit 7,5 Metern Lagerhöhe. Insgesamt elf Jungheinrich Liftregale sorgen hier für eine kompakte Ware-zur-Person-Kommissionierung und kurze Zugriffszeiten – entscheidend für die im Bedarfsfall schnelle Bereitstellung von Ersatzteilen bei hoher Artikelvielfalt.

Darüber hinaus integriert Mainova ein Breitenlager in den neuen Hallenkomplex. Die Bedienung übernimmt ein Elektro-Vierradstapler vom Typ EFG 425k. In dem zehn Meter hohen Hallenabschnitt werden zudem doppeltiefe Palettenregale betrieben, die ebenfalls vom EFG mit teleskopierbaren Gabeln bedient werden.

Für die Lagerung von Langgut kommen sowohl im Neubau als auch in einer benachbarten Bestandshalle Kragarmregale zum Einsatz. Während das Kragarmregal im Neubau ebenfalls vom EFG 425k bedient wird, liefert Jungheinrich für die Bedienung der Kragarmregale in der Bestandshalle als Generalunternehmer ein Spezialfahrzeug von Hubtex und bindet auch diesen Lagerbereich in das Gesamtkonzept ein.

In der neuen Halle entsteht zudem ein separates Gefahrenstofflager mit manuell bedienten Fachbodenregalen, in denen unter anderem Öle und Lacke gelagert werden. Insgesamt werden drei neu miteinander verbundene Hallenbereiche mit Höhen von 25, 10 und 5 Metern sowie eine zusätzliche Bestandshalle mit Lagertechnik ausgestattet. Die Hallenabschnitte sind dabei so konzipiert, dass ein durchgängiger Materialfluss ohne bauliche Unterbrechungen möglich ist.

„Mit dem neuen Regionallager steigern wir die Effizienz und Versorgungssicherheit unserer Ersatzteillogistik deutlich und nutzen die bestehende Liegenschaft optimal“, sagt Leonid Feldman, Projektleiter und Bauingenieur/Architekt bei der Mainova AG. „Die Lösung von Jungheinrich bildet unsere sehr unterschiedlichen Lageranforderungen – von Kleinteilen bis zum Langgut – in einem durchgängigen System ab und schafft so die Grundlage für schnelle und verlässliche Abläufe“, ergänzt Sascha Kaden, Teamleiter Lagerwirtschaft und zukünftiger Nutzer der Immobilie.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe war ein EU-weites Vergabeverfahren, welches Jungheinrich nach objektiven Zuschlagskriterien als Bestbieter hervorbrachte und damit an die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen in den vergangenen Jahren anknüpft. Bereits 2022 hatte Jungheinrich bei Mainova zwei kleinere Lagerprojekte umgesetzt und dabei seine Kompetenz als Systemanbieter unter Beweis gestellt. Der Go-Live des neuen Zentrallagers ist für März 2027 geplant.

 

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Dr. Benedikt Nufer

Pressesprecher

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