Im Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden hat Jungheinrich den 100.000. Stapler wiederaufgearbeitet. Das Jubiläumsfahrzeug geht an den Partner MVN in Italien.
Klipphausen, 10. Juli 2026 – Jungheinrich hat in seinem Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden den 100.000. Stapler aufgearbeitet. Das Jubiläumsfahrzeug, ein ETV 216i, wurde gestern an den italienischen Logistikdienstleister MVN übergeben. Der wiederaufgearbeitete Stapler, ein sogenannter JUNGSTARS, wurde nach einem 5-Sterne-Qualitätsstandard für einen weiteren Einsatz vorbereitet. Mit dem Meilenstein setzt Jungheinrich ein starkes Zeichen für Kreislaufwirtschaft in der Intralogistik.
„100.000 aufgearbeitete Stapler sind für uns ein besonderer Meilenstein und ein starkes Zeichen für das Know-how und die Leidenschaft unseres Teams“, sagt Tino Alban, Werkleiter des Gebrauchtgeräte-Zentrums Dresden. „Jeder einzelne unserer Gebrauchtstapler zeigt, welche Qualität in Jungheinrich Fahrzeugen steckt. Genau diese Qualität macht es möglich, Flurförderzeuge für einen zweiten Einsatz zu nutzen. Das ist wirtschaftlich sinnvoll für unsere Kunden und nachhaltig im Umgang mit wertvollen Ressourcen.“
Der 100.000. JUNGSTARS geht an MVN, einen der führenden Anbieter von integrierten Logistiklösungen im Bereich Fifth-Party-Logistik in Italien. Seit 2021 hat sich zwischen MVN und Jungheinrich eine strategische Partnerschaft entwickelt, in deren Rahmen mehr als 150 Fahrzeuge sowie weitere Intralogistiklösungen geliefert wurden. Die Übergabe des Jubiläumsfahrzeugs unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und ihren gemeinsamen Anspruch, leistungsfähige Logistik mit Nachhaltigkeit zu verbinden.
„Für uns ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil langfristiger Investitionsentscheidungen“, sagt Giuliano Santi, Geschäftsführer bei MVN. „Mit Jungheinrich haben wir einen Partner, der uns dabei unterstützt, unsere Logistik leistungsfähig aufzustellen und gleichzeitig verantwortungsbewusster mit Ressourcen umzugehen. Diese gemeinsame Haltung hilft uns dabei, den Wandel in der Logistik aktiv mitzugestalten und nachhaltige Antworten auf die Herausforderungen von morgen zu finden.“
Jungheinrich ist Vorreiter der industriellen Aufarbeitung von Flurförderzeugen. Die Fahrzeuge werden wahlweise nach einem Economy- oder 5-Sterne-Prinzip in einen technisch und optisch neuwertigen Zustand versetzt. Dafür werden gebrauchte Flurförderzeuge umfassend geprüft, sicherheitsrelevante Komponenten erneuert und verschlissene Teile aufgearbeitet oder ersetzt. So können bis zu 99 Prozent der eingesetzten Rohstoffe wiederverwendet oder recycelt werden. Damit verlängert Jungheinrich die Lebensdauer der Stapler, schont wertvolle Ressourcen und leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Intralogistik. Gegenüber einem Neufahrzeug lassen sich so bis zu 80 Prozent CO2e einsparen.
Für den Standort Klipphausen ist die Wiederaufarbeitung von 100.000 Gebrauchtstaplern ein besonderer Meilenstein. Seit der Gründung des Gebrauchtgeräte-Zentrums im Jahr 2006 hat Jungheinrich die Wiederaufarbeitung kontinuierlich professionalisiert und die Produktionsflächen mehrfach erweitert. Heute umfasst das Werk mehr als 13.500 Quadratmeter Produktionsfläche und zählt 200 Mitarbeitende.
Neben Dresden arbeitet Jungheinrich in Europa auch am Standort Ploiești (Rumänien) gebrauchte Flurförderzeuge auf. Die Fahrzeuge stammen vor allem aus den weltweiten Jungheinrich Vertriebsgesellschaften und kommen nach Ende ihrer Nutzungsphase zur Wiederaufarbeitung in die Gebrauchtgerätewerke.