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Drei Herren stehen in einem Büro und schauen direkt in die Kamera.
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07.10.2026

Was drei Monate Großbritannien verändern können: Mats’ Zeit bei Jungheinrich in Milton Keynes

Drei Monate lang arbeitete Mats Schütze bei Jungheinrich in Großbritannien. In Milton Keynes erweiterte er nicht nur seinen fachlichen Horizont, sondern lernte auch eine neue Arbeitskultur, andere Perspektiven auf das Geschäft und das Land abseits des Büros kennen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Neue Perspektive auf das Geschäft: In Milton Keynes ergänzte Mats seinen technischen Blick um ein tieferes Verständnis für Kundenbedürfnisse, Marktmechanismen und Vertriebsprozesse.
  • Offenheit schafft Verbindung: Die herzliche Aufnahme durch das britische Team und der Austausch über Abteilungsgrenzen hinweg prägten seine drei Monate in Großbritannien.
  • Mehr als nur Arbeit: Wanderungen durch Cornwall und den Lake District sowie typisch britische Alltagserfahrungen machten den Aufenthalt auch persönlich besonders.

JIG Mats und eine Kollegin aus England blicken frontal in die Kamera und lächeln.

Im Rahmen des Jungheinrich International Graduate Programme (JIG) verbrachte Mats Schütze die letzte Station seines zweijährigen Programms in Großbritannien. Drei Monate lebte und arbeitete er in Milton Keynes – einer Stadt, die ihm vor allem durch eines in Erinnerung geblieben ist: ihre Funktionalität. Die in den 1960er-Jahren geplante Stadt liegt zwischen Metropolen und Universitätsstädten wie London, Birmingham, Leicester, Oxford und Cambridge. Für eine Vertriebseinheit, die nah an ihren Kunden arbeitet, ist die Lage ideal.

Mats fiel nach seiner Ankunft allerdings zunächst etwas anderes auf: ein Stadtbild mit strengem Raster, zahlreichen Kreisverkehren und erstaunlich reibungslosem Verkehrsfluss. Historische Altstadtgassen und britische Pub-Romantik? Eher Fehlanzeige.

Gerade dieses funktionale Umfeld wurde für ihn jedoch zum Ausgangspunkt für drei Monate voller neuer beruflicher und persönlicher Erfahrungen.

Ein herzlicher Empfang

Vom ersten Tag an machte es ihm das Team in Milton Keynes leicht, anzukommen. Die offene, freundliche und hilfsbereite Art der Kolleginnen und Kollegen sorgte dafür, dass Mats schnell Teil des Arbeitsalltags wurde.

Auch das neu gestaltete Büro trug dazu bei: Die offene Struktur schafft Raum für spontane Begegnungen und macht den Austausch über Teams und Abteilungen hinweg unkompliziert. Für Mats bot sich dadurch die Gelegenheit, schnell Kontakte zu knüpfen und unterschiedliche Bereiche der britischen Vertriebsorganisation kennenzulernen.

Lernen außerhalb der gewohnten Perspektive

Besonders prägend waren für Mats die regelmäßigen Kundentermine. Statt Produkte vor allem aus technischer Sicht zu betrachten, erlebte er sie nun dort, wo sie täglich eingesetzt und verkauft werden.

Die Termine führten ihn in ganz unterschiedliche Umgebungen – von Logistikzentren und Produktionsstätten über den Flughafen London Heathrow bis hin zum Filmset eines nationalen Fernsehsenders. Dabei lernte er, wie unterschiedlich Anforderungen sein können und welche Faktoren neben technischen Spezifikationen eine Kaufentscheidung beeinflussen.

„Die Einblicke haben meinen Blick von rein technischen Spezifikationen hin zu einem umfassenderen Verständnis dafür erweitert, was für Kunden bei einer Kaufentscheidung zählt.“

Für Mats war genau dieser Perspektivwechsel eine der wichtigsten Erfahrungen seiner Zeit in Großbritannien: technisches Produktwissen mit Markt-, Vertriebs- und Kundenverständnis zu verbinden.

Im Vordergrund befindet sich ein Bildschirm, an dem ein Skript hängt. Im Hintergrund ist ein gelber Gabelstapler zusehen.

Sandwich statt Kantinenessen

Neue Perspektiven gab es allerdings nicht nur bei Kundenterminen. Auch die britische Mittagskultur erforderte eine gewisse Umstellung.

Von seinen bisherigen JIG-Stationen war Mats warme Mahlzeiten in der Kantine gewohnt. In Milton Keynes dominierten dagegen Sandwiches und Chips den Speiseplan. Während Mats sich damit zunächst eher vorsichtig anfreundete, war sein JIG-Kollege Ozkan schneller überzeugt – und zelebrierte regelmäßig die typisch britischen „Tesco Meal Deals“.

Mats sitzt auf einer Parkbank neben einer Skulptur von Paddington Bär. Auch solche kleinen Unterschiede gehörten für Mats zum Auslandseinsatz dazu: Gewohnheiten hinterfragen, Neues ausprobieren und erleben, wie sich Arbeitsalltag und Unternehmenskultur von Land zu Land unterscheiden.
 

Großbritannien abseits des Büros

Dass Großbritannien landschaftlich deutlich mehr zu bieten hat als das funktionale Stadtbild von Milton Keynes, stellte Mats an den Wochenenden fest. Er nutzte seine freie Zeit, um das Land zu erkunden – unter anderem bei Wanderungen entlang der Klippen Cornwalls und durch den Lake District.

Mats steht mit dem Rücken zur Kamera auf einem Steg. Im Hintergrund ist ein See.

„Die beeindruckende Natur des Vereinigten Königreichs hat das wenig reizvolle Stadtleben von Milton Keynes für mich mehr als ausgeglichen.“

Übernachtungen in familiengeführten Bed & Breakfasts, Abende in gemütlichen Pubs und natürlich Fish and Chips machten das Großbritannien-Erlebnis komplett.

Was vom JIG-Programm bleibt

Mit seiner Station in Milton Keynes endete für Mats das zweijährige Jungheinrich International Graduate Programme. Die verschiedenen Einsätze ermöglichten ihm, das Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und sein Verständnis für das Zusammenspiel von Entwicklung, Produktion, Produktmanagement und Vertrieb zu vertiefen.

Gerade die Zeit in Großbritannien brachte viele dieser Erfahrungen zusammen: Technisches Wissen traf auf Kundenperspektive, Produktverständnis auf Marktanforderungen und fachliche Entwicklung auf neue persönliche Erfahrungen.

Was Mats aus den zwei Jahren mitnimmt? Fundiertes Produktwissen, ein umfassenderes Verständnis für Geschäftsprozesse und ein internationales Netzwerk – und damit eine starke Basis für seinen weiteren Weg bei Jungheinrich.

„Auf dieser Basis freue ich mich darauf, in meiner zukünftigen Rolle bei Jungheinrich einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten.“

 

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