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Portrait von Elena Kallona
Jungheinrich Insights
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30.06.2026

Eine der einflussreichsten Frauen Griechenlands: Elena Kallona über Führung, Wandel und die Zukunft von Jungheinrich

Fortune Greece hat Elena Kallona als eine der „Most Powerful Women“ ausgezeichnet. Im Gespräch spricht die Geschäftsführerin von Jungheinrich Griechenland und Vice President Automation & Warehouse Equipment EMEA über Führung, Transformation und ihre Vision für die Zukunft der Intralogistik.

Mit ihrer Doppelrolle als Managing Director von Jungheinrich Griechenland und Vice President Automation & Warehouse Equipment EMEA gestaltet Elena Kallona die Zukunft der Intralogistik auf mehreren Ebenen. Doch was bedeutet Einfluss in einer Branche, die sich durch Automatisierung und Innovation ständig neu erfindet? Ein Gespräch über prägende Erfahrungen, Verantwortung und die Herausforderungen einer Industrie im Wandel.

Elena Kallona vor einem Jungheinrich Stapler

Elena, Fortune Greece hat dich als eine der „Most Powerful Women“ Griechenlands ausgezeichnet. Was bedeutet dir diese Anerkennung?

Ich empfinde diese Auszeichnung als große Ehre und bin sehr dankbar dafür. Gleichzeitig sehe ich sie als Ausdruck eines gemeinsamen Weges, den viele Menschen mitgestaltet haben. Im Laufe meiner Karriere hatte ich das Privileg, mit außergewöhnlichen Teams, Kolleginnen und Kollegen, Kunden und Partnern zusammenzuarbeiten. Sie alle haben zum Erfolg von Jungheinrich Griechenland beigetragen. Anerkennung für Führung ist letztlich immer auch eine Anerkennung dessen, was erreicht werden kann, wenn talentierte Menschen gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten.

Besonders wertvoll ist für mich, dass diese Auszeichnung die Bedeutung von Führung sichtbar macht – sei es bei der Förderung von Innovationen, der Entwicklung von Menschen, der Unterstützung unserer Kunden oder bei der Gestaltung der Zukunft unserer Branche.

Was bedeutet gute Führung für dich – und hat sich dein Verständnis davon im Laufe deiner Karriere verändert?

Zu Beginn meiner Laufbahn verband ich Führung vor allem mit Fachwissen und Entscheidungsstärke. Heute bin ich überzeugt, dass Führung vor allem bedeutet, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen ihr Potenzial entfalten und wachsen können.

Für mich basiert gute Führung auf Vertrauen, Authentizität, Verantwortungsbewusstsein, Neugier und Empathie. Sie bedeutet, ebenso aufmerksam zuzuhören wie klare Orientierung zu geben, gerade in Zeiten der Unsicherheit. Und sie bedeutet, Chancen sichtbar zu machen, wo andere vielleicht nur Herausforderungen sehen.

Die Intralogistik befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Welche Entwicklungen werden die Branche in den kommenden Jahren besonders prägen?

Die Automatisierung wird sich zweifellos weiter beschleunigen. Den größten Einfluss wird jedoch das Zusammenspiel von Automatisierung, Daten und künstlicher Intelligenz haben. Lagerhäuser werden zunehmend vernetzter, intelligenter und flexibler. Die Fähigkeit, Echtzeitdaten zu nutzen, um Prozesse zu optimieren, Effizienz zu steigern und fundierte Entscheidungen zu treffen, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Auch Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Treiber. Kunden suchen nach Lösungen, die Produktivität und Ressourceneffizienz miteinander verbinden und gleichzeitig den Energieverbrauch sowie die Umweltbelastung reduzieren.

Besonders spannend ist, dass diese Entwicklungen nicht isoliert betrachtet werden können. Gemeinsam verändern sie die Art und Weise, wie Lieferketten funktionieren, und schaffen völlig neue Möglichkeiten für unsere Kunden.

Welche Rolle spielen die Menschen inmitten all dieser technologischen Veränderungen?

Technologie ist ein wichtiger Enabler – doch die treibende Kraft hinter Innovation und Fortschritt bleiben die Menschen. Erfolgreiche Transformation setzt neugierige, anpassungsfähige und engagierte Teams voraus, die bereit sind, neue Wege zu gehen und kontinuierlich zu lernen. 

Bei Jungheinrich habe ich immer wieder erlebt, wie viel erreicht werden kann, wenn Fachwissen, Zusammenarbeit und ein gemeinsames Ziel zusammenkommen. Ob bei der Entwicklung neuer Technologien, der Umsetzung von Automatisierungsprojekten oder der Begleitung unserer Kunden durch Veränderungsprozesse – letztlich sind es die Menschen, die den Unterschied machen.

Elena Kallona lehnt an einem Jungheinrich Stapler

Was möchtest du in den kommenden Jahren noch erreichen?

Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten bei Jungheinrich spüre ich eine große Energie und Begeisterung für das, was wir gemeinsam aufbauen – vielleicht sogar mehr denn je, da ich heute über Griechenland hinaus Verantwortung für die gesamte EMEA-Region übernehmen darf.

Mich motiviert besonders, eine Organisation für Automation & Warehouse Equipment mitzugestalten, die in der Vielfalt unserer Region erfolgreich wachsen kann. Unsere Märkte unterscheiden sich stark in ihrem Entwicklungsstand, ihren Anforderungen und Herausforderungen. Darin sehe ich die Chance, eine Organisation zu schaffen, die gleichermaßen leistungsfähig und anpassungsfähig ist.

Was liegt dir dabei besonders am Herzen?

Ein zentraler Faktor sind für mich die Menschen. Zu den wertvollsten Momenten meiner Karriere gehört es, zu erleben, wie Einzelpersonen und Teams über sich hinauswachsen, Verantwortung übernehmen und mehr erreichen, als sie selbst zunächst für möglich gehalten hätten. Die Voraussetzungen dafür nachhaltig zu schaffen, ist mir ein wichtiges Anliegen.

Gleichzeitig möchte ich Projekte realisieren, die nicht nur technologisch überzeugen, sondern vor allem einen echten Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Mein Ziel ist es, dabei zu helfen, eine Organisation aufzubauen, die das Vertrauen ihrer Kunden genießt, für ihre Leistungsfähigkeit geschätzt wird und ihren Mitarbeitenden ein inspirierendes Umfeld bietet – eine Organisation, die nachhaltig wächst und von einer klaren Vision getragen wird.

 

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