100.000 wiederaufgearbeitete Stapler – dieses Jubiläum feierte kürzlich das Jungheinrich Gebrauchtgeräte-Zentrum in Dresden. Doch wie entsteht aus einem gebrauchten Gabelstapler eigentlich ein JUNGSTARS? Ein Blick hinter die Kulissen.
Anlässlich des 100.000sten wiederaufgearbeiteten Fahrzeugs erklärt Michael Heuer, Head of Customer Service im Jungheinrich Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden, wie aus einem gebrauchten Stapler wieder ein hochwertiges Fahrzeug wird.
Michael: Das macht uns schon sehr stolz. Hinter jedem einzelnen Fahrzeug stecken viele Arbeitsschritte und jede Menge Know-how. Wenn man bedenkt, dass wir inzwischen 100.000 Fahrzeuge wieder fit für den Einsatz gemacht haben, zeigt das nicht nur, wie viel Erfahrung wir hier im Team haben – sondern auch, dass wir für die Umwelt viel geleistet haben.
Michael: Zunächst schauen wir uns das Fahrzeug ganz genau an. Beim Eingangs-Check erfassen wir den Zustand. Und der kann wirklich stark variieren. Wir haben Kunden, die mit Farbe hantieren oder auch mit Tieren wie auf einem Bauernhof. Das sieht man dem Fahrzeug dann deutlich an. Doch es geht dabei nicht nur um Optik, wir bewerten natürlich auch sicherheitsrelevante und verschlissene Komponenten. Damit legen wir die Grundlage für die gesamte Aufarbeitung.
Michael: Jede Komponente wird geprüft. Je nach Zustand werden Teile aufgearbeitet oder ersetzt. Bei bestimmten Baugruppen wie Getrieben, Motoren oder Hubgerüsten erfolgt eine umfassende Überarbeitung. Verschleißteile werden ausgetauscht. Am Ende zählt nur eines: Das Fahrzeug muss unseren Qualitätsanforderungen entsprechen.
Michael: Richtig. Chassis, Mast und sämtliche Komponenten werden bei diesem Step wieder montiert. Schritt für Schritt entsteht daraus erneut ein vollständiges Fahrzeug.
Für viele Kolleginnen und Kollegen ist das einer der schönsten Momente im Prozess.
Michael: Erst nach der Endkontrolle. Jedes Fahrzeug, das wir wiederaufarbeiten, wird umfassend getestet, bevor es das Werk verlässt. Erst wenn alle Prüfungen bestanden sind, wird daraus ein JUNGSTARS. Qualität und Sicherheit stehen dabei immer an erster Stelle. Dafür sind wir auch persönlich verantwortlich. Jeder JUNGSTARS bekommt von uns ein personalisiertes Gütesiegel, bevor er an den Kunden geht.
Michael: Ja, auf jeden Fall. Durch den Erhalt und die Wiederaufarbeitung vorhandener Fahrzeuge können bis zu 99 Prozent der eingesetzten Rohstoffe wiederverwendet oder recycelt werden. Das ist hinsichtlich der Ressourcen ein wahnsinnig großer Erfolg. Und gleichzeitig lassen sich im Vergleich zur Neuproduktion eines Fahrzeugs bis zu 80 Prozent CO₂e einsparen. Damit leistet unsere Wiederaufarbeitung hier vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Intralogistik.
Weitere Informationen zu den JUNGSTARS unter: Stapler gebraucht kaufen & leasen | Jungheinrich