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Nadine Despineux schaut frontal in die Kamera. Im Hintergrund befinden sich gelbe und lila Kreise sowie weitere Formen.
Praxis & Lösungen
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22.07.2026

Warum es die eine Intralogistiklösung nicht mehr gibt

Die Intralogistik verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an Lösungsanbieter. Warum es heute stärker denn je auf passgenaue Lösungen ankommt, erklärt unsere Vertriebsvorständin Nadine Despineux.

Die wichtigsten Erkenntnisse 

  • Unternehmen verfolgen heute sehr unterschiedliche Wege, um ihre Intralogistik zukunftsfähig zu machen – von wirtschaftlichen Flurförderzeugen bis hin zur umfassenden Automatisierung. 

  • Erfolgreiche Lösungen entstehen nicht aus der Technologie heraus, sondern aus einem tiefen Verständnis der jeweiligen Prozesse beim Kunden. 

  • Mit der Strategie 2030+ und der aktuellen „Race for Pole Position“ entwickelt Jungheinrich sein Portfolio konsequent entlang dieser Kundenanforderungen weiter. 

Während manche Unternehmen ihre Lager bereits weitgehend automatisieren, suchen andere vor allem nach wirtschaftlichen Lösungen für standardisierte Anwendungen. Die Anforderungen an die Intralogistik entwickeln sich heute so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. 

Gleichzeitig stehen viele Betriebe vor ähnlichen Herausforderungen: Lieferketten bleiben volatil, wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern sich schnell und der Druck, Prozesse effizient und resilient zu gestalten, nimmt stetig zu. Doch die Antworten darauf fallen zunehmend unterschiedlich aus. 

Je nach Branche, Unternehmensgröße, Fachkräftesituation oder Investitionsspielraum setzen Unternehmen andere Schwerpunkte. Manche investieren in vollautomatisierte Materialflüsse, andere modernisieren zunächst ihre Flotte, digitalisieren einzelne Prozesse oder suchen nach kosteneffizienten Lösungen für den täglichen Betrieb. 

Nadine Despineux, Mitglied des Vorstandes, Sales „Die Intralogistik ist längst kein einheitlicher Markt mehr“, sagt Nadine Despineux, Vertriebsvorständin von Jungheinrich. „Deshalb gibt es heute immer seltener die eine richtige Lösung für alle.“ 

Genau auf diese Entwicklung müssen sich auch Anbieter von Intralogistiklösungen einstellen. 

Die Rolle der Anbieter verändert sich 

Wo Unternehmen früher häufig ähnliche Anforderungen hatten, sind die Bedürfnisse heute deutlich vielfältiger. Entsprechend braucht es ein Portfolio, das unterschiedliche Ausgangssituationen abdeckt – von wirtschaftlichen Flurförderzeugen über digitale Lösungen bis hin zu komplexen Automatisierungssystemen. 

Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viel Technologie einzusetzen. Entscheidend ist, für jede Situation und jede Kundenanforderung die passende Lösung zu finden. 

„Am Ende geht es immer darum, den Materialfluss bestmöglich zu unterstützen. Das kann ein Fahrzeug sein, ein Mobile Robot oder ein vollautomatisiertes Lager. Entscheidend ist nicht die Technologie selbst, sondern ob sie zum Prozess und zu den Zielen des Unternehmens passt“, so Despineux. 

Damit verändern sich auch die Erwartungen an die Anbieter. Gefragt sind nicht mehr allein innovative Produkte, sondern Partner, die die Prozesse ihrer Kunden verstehen und sie langfristig begleiten. 

Denn mit der Inbetriebnahme einer Lösung beginnt häufig erst die eigentliche Weiterentwicklung. Unternehmen wachsen, Anforderungen verändern sich und Anlagen müssen dauerhaft zuverlässig verfügbar bleiben. Deshalb gewinnen digitale Transparenz, datenbasierte Optimierung und leistungsfähige Servicekonzepte zunehmend an Bedeutung. Wartung, Ersatzteilversorgung und die kontinuierliche Begleitung im Betrieb helfen dabei, Investitionen langfristig abzusichern und weiteres Optimierungspotenzial zu erschließen. 

„Unternehmen benötigen heute nicht nur Technologien, sondern Partner, die ihre Prozesse verstehen und Lösungen gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln“, sagt Despineux. „Gerade diese langfristige Zusammenarbeit wird angesichts der zunehmenden Komplexität immer wichtiger.“ 

Wie Jungheinrich auf den Wandel reagiert 

Bei Jungheinrich prägt dieses Verständnis die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit unserer Strategie 2030+ haben wir uns ambitionierte Wachstums- und Innovationsziele gesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei, Kunden noch gezielter entlang ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten – von wirtschaftlichen Flurförderzeugen, wie AntOn by Jungheinrich, über Automatisierungslösungen bis hin zu digitalen Services und einem umfassenden Kundendienst.  

Race for Pole Diesen Anspruch unterstreicht auch unsere Kampagne „Race for Pole Position“, die den Markteintritt der neuen EFG 2/2i- und EFG 3/3i-Baureihe begleitet. Die Fahrzeuge stehen exemplarisch für unseren Ansatz, Innovation konsequent an den Anforderungen unserer Kunden auszurichten. Mehr Flächeneffizienz, ein deutlich verbesserter Fahrerarbeitsplatz, drei Performance-Klassen und integrierte Lithium-Ionen-Technologie zeigen, wie konkrete Kundenbedürfnisse gezielt in unsere Produktentwicklung einfließen.

 

 

„Die Vielfalt der Kundenanforderungen wird weiter zunehmen. Unser Anspruch ist es, diese Vielfalt nicht als Herausforderung zu sehen, sondern als Chance: indem wir Lösungen entwickeln, die genau zu den jeweiligen Anforderungen unserer Kunden passen“, so Despineux. 

Die Zukunft der Intralogistik wird deshalb nicht von einer einzelnen Technologie geprägt sein. Erfolgreich werden diejenigen Unternehmen sein, die unterschiedlichste Anforderungen verstehen und dafür die passenden Lösungen bereitstellen. Genau darin liegt auch der Anspruch von Jungheinrich: Kunden auf ihrem individuellen Weg zu mehr Effizienz, Produktivität und Zukunftsfähigkeit zu begleiten.

 

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