Vor einem Jahr haben wir unsere Strategie 2030+ bekannt gegeben und mit der Umsetzung begonnen. Seitdem hat sich einiges bewegt. Dieser Rückblick zeigt unsere Fortschritte entlang der vier Handlungsfelder Globale Expansion, Automatisierung, Portfolio Erweiterung und Transformation.
Das Ziel der Strategie 2030+ ist klar: Wir wollen uns bis 2030 zu einem 10 | 10 Konzern entwickeln und einen Umsatz von 10 Milliarden Euro sowie eine EBIT‑Marge von 10 Prozent erreichen. Die Strategie setzt dafür einen klaren Rahmen und zeigt auf, wie wir Jungheinrich profitabler, effizienter und nachhaltiger aufstellen.
Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir entlang von vier Handlungsfeldern: Globale Expansion, Automatisierung, Portfolio Erweiterung und Transformation. Ein Jahr nach dem Start der Strategie 2030+ zeigt sich, dass wir diesen Weg konsequent verfolgen. Wichtige Projekte wurden angestoßen oder bereits umgesetzt. Orientierung für unser tägliches Handeln geben uns dabei auch die Corporate Statements Vision, Mission, Purpose sowie People & Culture.
Die Fortschritte können sich sehen lassen: In Qingpu bei Shanghai haben wir unser Global Original Equipment Manufacturer Center eröffnet. Dort bündeln wir zentrale Funktionen für die Entwicklung und Steuerung des globalen Portfolios im Einstiegssegment unter der Marke „AntOn by Jungheinrich“. Im November 2025 haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht: Wir haben Invar, den Spezialisten für Lager‑ und Auftragsabwicklungslösungen, übernommen und damit unsere Aktivitäten auf dem US-Markt bedeutend erweitert.
Im vergangenen Jahr konnten wir bedeutende Kundenprojekte in der Lagerautomatisierung gewinnen und den Kundenstamm für Mobile Robots mit neuen Lösungen gezielt ausbauen. Wir haben beispielsweise für Gebrüder Weiss Ltd. eine der größten autonomen Lagerinvestitionen Ungarns realisiert und für Liebherr ein automatisiertes Logistiksystem im Werk Ehingen erweitert.
Dafür haben wir eine neue Farbe in unser bestehendes Spektrum aufgenommen. Neben klassischen gelben Jungheinrich Staplern bieten wir seit vergangenem Jahr auch lila Fahrzeuge unter der neuen Marke „AntOn by Jungheinrich“ an. Damit decken wir auch das Einstiegssegment ab.
Was die Aktivitäten außerhalb des Kerngeschäfts betrifft, war die erfolgreiche Gründung des Startups turnus.ai durch unsere Jungheinrich Tochter Uplift Ventures ein besonderes Highlight. Mit der KI-Lösung made in Germany reagiert Uplift Ventures auf den wachsenden Bedarf, Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen effizient zu managen.
Im Bereich Business Transformation liegt der Fokus darauf, sich zu einer kundenzentrierten, hochproduktiven und kosteneffizienten Organisation weiterzuentwickeln. Im Juli wurde dazu ein umfassendes Transformationsprogramm beschlossen, um Jungheinrich angesichts verschärften Wettbewerbs und steigenden Kostendrucks zukunftsfähig aufzustellen. Die entsprechenden Maßnahmen wurden weitgehend umgesetzt. Gleichzeitig geht unsere digitale Transformation konsequent weiter. Ein zentraler Baustein ist dabei das DEEP‑Programm, mit dem digitale Ende‑zu‑Ende‑Prozesse weiterentwickelt werden.
Nachhaltigkeit ist ebenfalls fester Bestandteil des Handlungsfeldes Transformation. Hier wollen wir zu den nachhaltigen Unternehmen weltweit gehören. Eine der größten Fortschritte, den wir auf dem zum Ziel gemacht haben, wurde auch extern gewürdigt. Durch die konsequente Umsetzung unserer Klimastrategie haben wir im CDP‑Nachhaltigkeitsrating erstmals die Stufe A erreicht.
Nach einem erfolgreichen ersten Jahr liegt der Schwerpunkt darauf, weitere Initiativen in allen vier Handlungsfeldern zu konkretisieren und umzusetzen. Die Strategie 2030+ bleibt dabei der Rahmen, um globale Wettbewerbsfähigkeit, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit systematisch weiterzuentwickeln.